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15.08..2010 / gigantische Shelf über Sachsen (Highlight)

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Video 1

Video 2

Lutz, seine Frau Bianca und Enno machten sich gegen 13 Uhr auf den Weg Richtung Nossen. Ich fuhr von Hartmannsdorf - Chemnitz ebenfalls gegen 13:30 Uhr los.
Als wir uns in Nossen trafen gab es eine kurze Lagebesprechung und wir fuhren weiter Richtung Dresden um die Zellen zu erwischen die bereits in Ostsachsen am entstehen waren. Wir fuhren bis Dresden und von dort auf die A13 bis zur Abfahrt Marsdorf. Hier hatten wir einen Platz gefunden von dem aus man wunderbare sicht in alle Himmelsrichtungen und vollen HSDPA Empfang hatte. Der Ideale Spottingpoint.
Hier positionierten wir uns und nun entstanden die ersten Bilder.

eine schwache Zelle in westliche Richtung


kurze Zeit später entstand eine interessante Zelle direkt vor uns, immerwieder zeigte sie interessante Strukturen im Aufwindbereich






nun begann es auch östlich von uns ordentlich zu Brodeln


erstmal kam nun der Niederschlag der Westlichen Zelle über uns drüber, dabei immer wieder nette fracti die ordentlich herunter hingen




Als der Regen vorbei war hatten wir einen schönen Blick direkt auf den Aufwindbereich, hier links im Bild ist er zu sehen, dahinter befindet sich bereits eine weitere Zelle. Diese war allerdings schon sehr schwach und stand kurz vor´m zusammenbruch.


gleichzeitig wuchsen die Quellungen aus dem Osten zu einem recht ansehnlichen congestus heran welcher immer wieder wunderschöne Pileus (Hebungskappen) ausbildete.






Schnell wurde aus dem congestus nun ein stattlicher Cb. Der Motoradfahrer der hier zu sehen ist schien sehr interessiert von unserem Unternehmen zu sein, er kam noch auf ein schwätzchen rüber


nun war es mittlerweile schon kurz nach 15 Uhr. Auf dem Radar war zu erkennen das sich über dem Erzgebirge, auf höhe Chemnitz eine kleine aber kräftige Linie gebildet hat.
Gegen 16 Uhr stand sie kurz vor Dresden und wir beschlossen weiter Richtung Norden zu fahren. Weit sind wir nicht gefahren da schon nach den ersten km zu sehen war das wir nicht mehr viel Zeit hatten bis die Front uns erreicht hätte.



Also fuhren wir auf der A13 in Thiendorf ab und landeten schließlich hier google-maps. Hier ließen wir uns das erste mal von der Front überrollen und es bot sich uns dieser Anblick.



schnell kam die Front näher.




Hier war bereits zu erkennen das das folgende Whalesmouth nicht lange auf sich wartenlassen wird.


Zu diesem Zeitpunkt gab es einen enormen Outflow aus der Zelle, gern hätte ich die Windgeschwindigkeiten gemessen.


Nun schon das whalesmouth, ich muss sagen, es ist eines der gigantischsten gewesen die ich in meinem Leben je gesehen habe. Nie zuvor habe ich es erlebt das zwischen der Shelfcloud und dem Niederschlagsbereich so extrem viel platz ist. Schätzungsweise lief die Shelf gute 4-5km dem Niederschlag vorraus und der Abstand wuchs immer weiter.




Nachdem nun uns nun der Niederschlag erreichte, wir noch einige Zeit besprachen wie wir weiter machen und uns kleinkörniger Hagel traf, beschlossen wir uns diesen Burschen nocheinmal vor zu knöpfen.
Also ging es wieder auf die A13 weiter richtung Norden.








Als wir es endlich schafften wurde der Rückspiegel immer interessante


Nun noch ein paar km Vorsprung rausarbeiten und wieder davor Positionieren.
Wir landeten auf einer kleinen Lichtung direkt am Lausitzring. Google-maps

Da es in dieser gegend schwer ist einen Angemessenen Spottingpoint zu finden hilten wir bei der Erstbesten...naja....wohl ehr Zweitbesten möglichkeit an...nicht wahr Enno?
Leider hatten wir hier das Pech wirklich abartige Strommasten im Blick zu haben

hier die Bilder der "zweiten Chance" schön ist zu sehen wie die Shelf weiter an Struktur gewonnen hat.







Lutz und Bianca waren begeistert von der bewegung am Himmel.


Darf ich Vorstellen? Lutz unserer Kameramann =) Seine Freundin Bianca hat sich übrigens um die Bilder im Lifestream gekümmert den ja viele von euch verfolgt haben...danke nochmal an euch beide


Nun ein zweites mal das Whalesmouth, auch hier gab es immer wieder fracti die einem oft diesen funneligen Gedanken ins Hirn trieb




Somit ließen wir uns ein zweites mal überrollen, warteten noch ab und beobachteten wie sich alles so verhält, bis der Regen kam. Da der aktivste Teil zu weit Nordwestlich von uns war und für uns somit unerreichbar wurde beschlossen wir das Chasing ab zu brechen. Geprägt von den Beeindruckenden optischen Ereignissen fuhren wir allesamt nach nossen und von dort aus dann schließlich heim.

Hat euch all d noch nicht gereicht findet ihr hier ein Video von mir es hat knap 50 mb. Es zeigt stark zusammengefasst das geschehen des Tages und zwischendrin immer mal wieder ein paar Zeitrafferaufnahmen. viel spaß

Da ich diesen Beitrag nicht mit Sinnlos vielen Bildern "überfüllen" wollte habe ich nur ein paar Auswahlbilder hier im Bericht. Auf meiner Seite unter diesem Link michaelpopp-photography.de findet ihr die 102 interessantesten Bilder des Tages. Viel spaß beim Anschauen.

Beste grüße, Micha

 

 

 

Hier nun die Fotos von mir:
PS: Die leichte unschärfe auf einigen Fotos bitte ich zu entschuldigen. Entweder habe ich ein Knick in der Optik oder das Objektiv ein Schuß weg.

Wie Micha schon sagte, an unserem ersten Beobachtungspunkt fielen uns nach kurzer Zeit die ersten Markanten Strukturen vorlaufender Zellen auf.









Nachdem diese Zellen durch waren ergab sich uns ein wunderbarer Blick auf die Rückseite:




Nun entstanden rasch neue Zellen:


Bianca, Lutz und Micha beobachten entspand das Treiben:


Nun entstand Hektik, man hatte was entdeckt

Es deutete sich nämlich eine sehr markante Front an:

Nach kurzem Standortwechsel bot sich uns folgender gigantischer Anblick:










Nun nochmal schnell die Shelf eingeholt und neu platziert. Ich Zitiere:
Micha: Enno halt an, HIER !!!
Enno: Wo Wo Wo Wo !!!
Micha: Na daaaaaaaaa !!!
Enno: Aber ich fahre doch.
Micha: zu spät

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